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14.11.2017

Technische Universitäten in Freiberg und Clausthal intensivieren Zusammenarbeit

Die TU Bergakademie Freiberg und die TU Clausthal wollen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie weiteren gemeinsamen Initiativen intensivieren. Dafür unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht und Präsident Prof. Dr. Thomas Hanschke am 10. November einen Kooperationsvertrag.

Bereits seit 1990 besteht zwischen den beiden Technischen Universitäten eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Gemeinsam haben die Montanunversitäten zum Beispiel einen Antrag auf ein Exzellenzcluster „CEM² - Circular Economy of Materials and Components for E-Mobility“ (Wirtschaftliche Kreislaufführung von Materialien und Komponenten der Elektromobilität) gestellt. Mit der neuen Vereinbarung soll den Veränderungen der vergangenen 27 Jahre und den modernen Herausforderungen Rechnung getragen werden.

Inhalt der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem die Ergänzung der Studienmöglichkeiten, die Voraussetzungen für gemeinsame Studiengänge, die Entwicklung gemeinsamer Angebote im Bereich des E-Learning sowie die gemeinsame Gestaltung von Ausstellungen aus den umfangreichen Sammlungen der Universitäten. Auch die bestehende fachliche Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsvorhaben sowie der universitätsübergreifenden Betreuung von Promovierenden soll weiter intensiviert werden.

„Als kleinere Technische Universitäten stehen wir vor ähnlichen Herausforderungen und verfolgen gemeinsame Ziele. Dafür wollen wir künftig unsere Kompetenzen in der Forschung, aber auch in der Lehre besser koordinieren. Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch unserer Studierenden und Wissenschaftler sowie den Wissens- und Technologietransfer unserer Universitäten zu fördern“, so Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg.  

Auch der Präsident der TU Clausthal, Prof. Dr. Thomas Hanschke, freut sich, an die lange Tradition anknüpfen zu können und die Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg wieder zu intensivieren: „Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen unseren Universitäten auf den Gebieten von Forschung und Lehre, so dass wir uns gegenseitig inspirieren und mit unseren Kompetenzen symbiotisch unterstützen können. Neben einer umfangreichen Forschungskooperation – als erstes haben wir Projekte auf dem Gebiet des Recyclings identifiziert – wollen wir zum Beispiel einen gemeinsamen, auch auf E-Learning basierenden Studiengang mit einem Abschluss an beiden Universitäten auf den Weg bringen“.

TU Clausthal & TU Freiberg 13. November