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19.09.2017

Die gesamte Nichteisen-Metallbranche im Fokus

Die deutsche Nichteisen(NE)-Metallindustrie beschäftigte 2016 knapp 111.000 Arbeitskräfte in 655 Unternehmen. Die metallerzeugenden und -verarbeitenden Unternehmen erwirtschafteten eine Produktion von 8,5 Millionen Tonnen.

Für 2017 rechnet die Branche mit einer stabilen bis leicht steigenden Produktion gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz der NE-Metallindustrie belief sich 2016 insgesamt auf 46,5 Milliarden Euro. Davon erzielte die Branche 54 Prozent im Inland, dem wichtigsten Absatzmarkt. Die restlichen 21,5 Milliarden Euro wurden auf ausländischen Märkten erzielt. Somit lag die Exportquote bei 46 Prozent.

Deutschland importiert deutlich mehr Metall als es exportiert. Hier spiegelt sich die Abhängigkeit der deutschen Industrie von Einfuhren wie Aluminium, Nickel, Zink, Zinn und etlicher Seltenmetalle aus dem Ausland wider. Die Einfuhr von Metall stieg 2016 um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,2 Millionen Tonnen.

Die Recyclingquote in der Erzeugung von NE-Metallen liegt in Abhängigkeit von der Schrottverfügbarkeit bei knapp 50 Prozent. Wie im Vorjahr stand 2016 das Thema Verfügbarkeit von Erzen/Konzentraten und Schrotten weiter im Fokus.

Der spezifische Energieeinsatz ging von 1995 bis 2015 deutlich zurück. Während die sehr energieintensive Erzeugung von Metallen aus Erz gesunken und die weniger energieintensive Erzeugung aus Sekundärmetallen gestiegen ist, hat sich insgesamt die Bedeutung der Metallverarbeitung gegenüber der Erzeugung erhöht.

Download PDF: Metallstatistik 2016

(Quelle: WV Metalle)