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26.02.2019

DMT berät Investoren von Geothermie-Projekten in NRW

Mit einer Kick-off-Veranstaltung unter Schirmherrschaft des NRW-Wirtschaftsministers Andreas Pinkwart startete am vergangenen Freitag das Interreg-Projekt DGE-Rollout, ein Projekt zur Erschließung des Tiefen Geothermischen Potenzials in Nordwest Europa.

Das Engagement der DMT GmbH & Co. KG (DMT) im Interreg-Projekt steht unter dem Motto „Exploration der geothermischen Lagerstätte in NRW“. DMT übernimmt hierbei die Aufgabe, potenziellen Geothermie–Nutzern in NRW beratend zur Seite zu stehen, um das geothermische Potenzial zu erkunden, zu bewerten und einen optimalen Standort für ihr geplantes Geothermiekraftwerk zu finden.

Seit über 20 Jahren erkundet DMT geothermische Lagerstätten in Deutschland und Europa (Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Dänemark, Liechtenstein, Schweiz). Kunden sind dabei meist kommunale oder regionale Energieversorgungsunternehmen und Industrieunternehmen, die ein Geothermiekraftwerk planen und Unterstützung bei der Erkundung und Standortbewertung ihrer „TIEFEN“ geothermischen Lagerstätte benötigen.

Im Rahmen des Interreg-Projekts übernimmt DMT die Aufgabe, geothermisch relevante und höffige Gebirgsschichten bzw. Gebirgsstrukturen, die in NRW in mehreren Kilometern Tiefe vorhanden sind, zu erkunden und dadurch für die Wärmeversorgung der Bevölkerung nutzbar zu machen. Hierfür werden, zusammen mit dem Geologischen Dienst von NRW, die vorhandenen Geo-Daten des Untergrunds ausgewertet, in einem ‘Geologischen Atlas‘ zusammengeführt und eine Computersimulation des Geothermie-Potenzials an den Pilotstandorten in NRW als Planungsgrundlage für den Bau von Geothermiekraftwerken erstellt.

Darüber hinaus wird DMT das Geothermiezentrum Bochum (GZB) bei der Einrichtung einer Geothermie-Ausstellung im Bochumer Bergbaumuseum mit der Installation einer öffentlich zugänglichen online-seismologischen Beobachtungsstation unterstützen, um für interessierte Bürger eine Informationsplattform zum Thema der Geothermienutzung in NRW zu bieten.

Pressemeldung 26.02.2019